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Warum es Sinn macht, Curcuma mit B-Vitaminen zu ergänzen

Was der Pflanzenstoff aus der Gelbwurz und die acht B-Vitamine für Nerven, Psyche und Energie tun – und warum sie sich so gut ergänzen.

Frische Curcuma-Wurzeln mit orangefarbenem Inneren und Curcuma-Pulver in einer Keramikschale.
Symbolbild · KI-generiert

Ob Termindruck im Beruf, eine fordernde Familienphase oder einfach zu wenig Schlaf: Wenn der Alltag viel verlangt, sind vor allem Nerven und Kopf gefordert. Das Gehirn macht nur rund zwei Prozent des Körpergewichts aus, verbraucht aber etwa ein Fünftel der Energie. Damit es gut arbeiten kann, braucht es laufend Nachschub an Nährstoffen – allen voran an B-Vitaminen [1].

Curcuma kennen viele als leuchtend gelbes Gewürz aus der Currymischung. Ihr wichtigster Inhaltsstoff, das Curcumin, gehört zu den am besten untersuchten Pflanzenstoffen überhaupt [2]. In diesem Beitrag zeigen wir, was B-Vitamine und Curcumin jeweils leisten, was die Forschung über sie herausfindet – und warum die beiden ein gutes Team sind.

Auf einen Blick

  • B-Vitamine: liefern Energie, werden für den Aufbau von Botenstoffen gebraucht und tragen zu einer normalen Funktion von Nerven und Psyche bei.
  • Curcumin: wird für seine antioxidativen Eigenschaften und seine Rolle bei Entzündungsprozessen erforscht.
  • Zusammen: Die B-Vitamine sorgen für Energie und Bausteine, Curcumin wird als Schutz für die Zellen untersucht – zwei Ansätze, die sich ergänzen.
  • Dazu: Magnesium und Coenzym Q10 runden das Team ab.

Für wen ist das Thema besonders interessant?

Grundsätzlich lässt sich der Bedarf an B-Vitaminen über eine ausgewogene Ernährung decken. In manchen Lebensphasen und Situationen wird das aber schwieriger:

  • In stressigen Lebensphasen: Beruf, Prüfungen, Familie – wer viel leistet, ist auf eine gute Versorgung angewiesen.
  • Wenn du dich oft müde fühlst: Mehrere B-Vitamine tragen zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.
  • Bei pflanzlicher Ernährung: Vitamin B12 steckt fast nur in tierischen Lebensmitteln [3].
  • Ab 50 Jahren: Mit zunehmendem Alter nimmt der Körper Vitamin B12 aus der Nahrung oft schlechter auf [4].

Die B-Vitamine – acht Spezialisten, ein Team

Zu den B-Vitaminen zählen acht wasserlösliche Vitamine: B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin), Niacin, Pantothensäure, B6, Biotin, Folsäure und B12. Sie arbeiten im Körper als Helfer von Enzymen – vor allem dort, wo aus der Nahrung Energie gewonnen wird und wo Botenstoffe für Nerven und Gehirn entstehen [1]. Weil der Körper die meisten von ihnen kaum speichert, braucht er regelmässig Nachschub.

Die B-Vitamine greifen dabei wie Zahnräder ineinander: Fehlt eines, stockt die ganze Kette. Deshalb ist es sinnvoll, sie gemeinsam zu betrachten – und gemeinsam zu ergänzen [1].

Was die B-Vitamine im Körper leisten

B-Vitamin

Zugelassene Gesundheitsangaben (Auswahl)

Vitamin B1 (Thiamin)

trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, einer normalen Funktion des Nervensystems, einer normalen psychischen Funktion und einer normalen Herzfunktion bei.

Vitamin B2 (Riboflavin)

trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems, zur Erhaltung normaler Sehkraft, zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Niacin

trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems, einer normalen psychischen Funktion und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Pantothensäure

trägt zu einer normalen geistigen Leistung, zur normalen Synthese einiger Neurotransmitter und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Vitamin B6

trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems, einer normalen psychischen Funktion, einem normalen Homocystein-Stoffwechsel und einer normalen Funktion des Immunsystems bei.

Biotin

trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems, einer normalen psychischen Funktion sowie zur Erhaltung normaler Haut und Haare bei.

Folsäure

trägt zu einer normalen psychischen Funktion, einem normalen Homocystein-Stoffwechsel, einer normalen Funktion des Immunsystems und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Vitamin B12

trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems, einer normalen psychischen Funktion, einem normalen Homocystein-Stoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Methylierte Formen: Folsäure und B12 ohne Umweg

Folsäure und Vitamin B12 gibt es in verschiedenen Formen. In den sogenannten methylierten Formen – L-Methylfolat (5-MTHF) und Methylcobalamin – liegen sie bereits so vor, wie der Körper sie nutzt. Bei Folsäure entfällt damit der Umwandlungsschritt, den der Körper sonst selbst übernehmen muss.

Was die Forschung untersucht

Hinweis zu den Forschungsabschnitten: Hier fassen wir zusammen, was Studien mit den einzelnen Nährstoffen untersucht haben. Die Ergebnisse gelten für die jeweiligen Studienbedingungen und Dosierungen, nicht für ein bestimmtes Produkt.

Stress. Eine Meta-Analyse von 16 kontrollierten Studien mit rund 2000 Teilnehmenden zeigte: Wer mindestens vier Wochen lang täglich mehrere B-Vitamine einnahm, berichtete über weniger Stress – bei gesunden Menschen ebenso wie bei Menschen mit erhöhtem Risiko, etwa wegen einer knappen Nährstoffversorgung. Auf Ängstlichkeit und gedrückte Stimmung zeigte sich in dieser Auswertung kein eindeutiger Effekt [5].

Gehirn und Nerven. Übersichtsarbeiten beschreiben, wie eng die B-Vitamine mit der Energieversorgung der Nervenzellen, der Bildung von Botenstoffen und dem Homocystein-Stoffwechsel verknüpft sind [1].

Nerven und Augen. Der Sehnerv ist Teil des Nervensystems. Eine Übersichtsarbeit beschreibt, dass vor allem Vitamin B12, B1 und Folsäure für seine Versorgung wichtig sind – ein ausgeprägter Mangel kann seine Funktion beeinträchtigen [6].

Curcuma – ein gut erforschter Pflanzenstoff

Curcuma (Curcuma longa), auch Gelbwurz genannt, ist ein Ingwergewächs. Aus ihrem Wurzelstock wird das gelbe Gewürz gewonnen, das Currymischungen ihre Farbe gibt. Der wichtigste Inhaltsstoff ist das Curcumin. In der Küche und der traditionellen Heilkunde Asiens hat Curcuma eine lange Geschichte – heute zählt Curcumin zu den am meisten untersuchten Pflanzenstoffen [2].

Was die Forschung untersucht

Zellschutz und Entzündungsprozesse. Curcumin kann freie Radikale abfangen [2]. Eine Meta-Analyse von 66 kontrollierten Studien mit fast 4000 Erwachsenen fand, dass Curcumin Marker für Entzündungsprozesse im Blut (CRP, IL-6, TNF-α) senkte und die antioxidative Kapazität erhöhte. Die Ergebnisse der einzelnen Studien unterschieden sich allerdings stark [7].

Stimmung und Müdigkeit. In einer Studie mit 60 gesunden Menschen zwischen 60 und 85 Jahren fühlten sich die Teilnehmenden nach vier Wochen Curcumin ruhiger und zufriedener als mit Placebo [8]. Eine Folgestudie über zwölf Wochen mit 80 gesunden älteren Erwachsenen bestätigte: Die Curcumin-Gruppe fühlte sich weniger müde [9]. Forschende gehen davon aus, dass Curcumin unter anderem auf Botenstoff-Systeme wie Serotonin und Dopamin einwirkt und Entzündungs- und oxidative Prozesse im Gehirn beeinflusst [10].

Gedächtnis. Eine Meta-Analyse von zehn Studien, überwiegend mit älteren Menschen, fand Verbesserungen beim Arbeitsgedächtnis und bei der Verarbeitungsgeschwindigkeit – nicht aber bei der geistigen Leistungsfähigkeit insgesamt. Die Autorinnen und Autoren sehen Bedarf für grössere Studien [11].

Verträglichkeit. Eine umfassende Übersichtsarbeit über zahlreiche Meta-Analysen beurteilt Curcumin als sicher; berichtete Nebenwirkungen waren meist leichte Magen-Darm-Beschwerden. Sie weist aber auch darauf hin, dass die Qualität vieler Studien noch besser werden muss [12].

Für Curcumin ist keine Gesundheitsangabe zugelassen.

Gut zu wissen: Curcumin braucht Hilfe bei der Aufnahme. Curcumin löst sich kaum in Wasser und wird vom Körper nur schlecht aufgenommen, ein grosser Teil wird rasch wieder abgebaut [2]. Deshalb kommt es auf die Zubereitung an: Schwarzer Pfeffer (Piperin) und etwas Fett verbessern die Aufnahme, moderne Formulierungen – etwa mit Mikroverkapselung oder Lipiden – sogar um ein Vielfaches [2, 13].

Warum Curcuma und B-Vitamine zusammen?

Nervenzellen arbeiten auf Hochtouren: Sie brauchen viel Energie, bilden laufend Botenstoffe – und sind dabei besonders anfällig für oxidativen Stress. B-Vitamine und Curcumin setzen an verschiedenen Stellen an:

  • Energie und Schutz: Die B-Vitamine helfen, aus der Nahrung Energie zu gewinnen, Vitamin B2 trägt zudem dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Curcumin wird für seine antioxidativen Eigenschaften erforscht [7].
  • Bausteine für Botenstoffe: B6, Folsäure und B12 werden gebraucht, damit der Körper Botenstoffe wie Serotonin und Dopamin bilden kann [1]. Curcumin wird untersucht, weil es auf genau diese Botenstoff-Systeme einwirken könnte [10].
  • Homocystein im Gleichgewicht: B6, Folsäure und B12 tragen gemeinsam zu einem normalen Homocystein-Stoffwechsel bei. Homocystein ist ein Zwischenprodukt des Stoffwechsels, das in höheren Mengen mit oxidativem Stress in Verbindung gebracht wird [1].
  • Stress und Wohlbefinden: Für die B-Vitamine zeigen Studien ein geringeres Stressempfinden [5], für Curcumin mehr Ruhe und weniger Müdigkeit bei gesunden älteren Menschen [8, 9].

Wichtig zu wissen: Studien, die genau diese Kombination prüfen, gibt es bisher kaum. Die Idee beruht darauf, dass sich die beiden Nährstoffgruppen in ihren Aufgaben ergänzen – die B-Vitamine liefern Energie und Bausteine, Curcumin wird als Schutz für die Zellen erforscht.

Zwei Ansätze, ein Ziel: Nerven und Psyche im Alltag gut zu versorgen.

Das Team ergänzen: Magnesium und Coenzym Q10

Magnesium – das Anti-Stress-Mineral

Magnesium hilft den Nerven, zur Ruhe zu kommen, und den Muskeln, sich nach der Anspannung wieder zu lösen.

  • Nerven und Psyche: trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems und zu einer normalen psychischen Funktion bei.
  • Energie: trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.
  • Muskeln: trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei.

Eine systematische Übersicht fand Hinweise, dass Magnesium das subjektive Stress- und Angstempfinden bei anfälligen Menschen verringern kann; die Qualität der Studien war allerdings gemischt [14]. In einer Studie mit 264 gesunden Erwachsenen mit erhöhtem Stress und tiefem Magnesiumspiegel verringerte Magnesium den Stress deutlich. Bei sehr starkem Stress schnitt die Kombination mit Vitamin B6 besser ab als Magnesium allein [15].

Coenzym Q10 – Energie für jede Zelle

Coenzym Q10 steckt in nahezu jeder Körperzelle. In den Mitochondrien, den «Kraftwerken» der Zellen, ist es an der Energiegewinnung beteiligt – besonders dort, wo viel Energie gebraucht wird, etwa in Gehirn, Herz und Muskeln. Der Körper bildet Q10 selbst, mit zunehmendem Alter jedoch weniger [16]. Für Coenzym Q10 ist keine Gesundheitsangabe zugelassen.

Mehr dazu im Beitrag Magnesium, Vitamin D3, K2 und Q10: Vier Nährstoffe, ein Zusammenspiel.

Referenzwerte pro Tag – und wo du die Nährstoffe findest

Die folgenden NRV sind Referenzmengen für die Nährwertkennzeichnung von Erwachsenen. Sie sind keine individuelle Einnahmeempfehlung.

Nährstoff

Referenzwert (NRV)

Gute Quellen

Vitamin B1

1,1 mg

Vollkorn, Hülsenfrüchte, Sonnenblumenkerne, Schweinefleisch

Vitamin B2

1,4 mg

Milch und Milchprodukte, Eier, Fleisch, Pilze, Vollkorn

Niacin

16 mg

Fleisch, Fisch, Erdnüsse, Vollkorn

Pantothensäure

6 mg

In fast allen Lebensmitteln, besonders in Eiern, Vollkorn und Hülsenfrüchten

Vitamin B6

1,4 mg

Geflügel, Fisch, Kartoffeln, Bananen, Hülsenfrüchte

Biotin

50 µg

Eier, Nüsse, Haferflocken, Hülsenfrüchte

Folsäure

200 µg

Grünes Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorn, Zitrusfrüchte

Vitamin B12

2,5 µg

Fast nur tierische Lebensmittel: Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte

Magnesium

375 mg

Vollkorn, Nüsse und Kerne, Hülsenfrüchte, grünes Gemüse

Curcumin

kein Referenzwert

Curcuma-Pulver und Currymischungen – am besten mit Pfeffer und etwas Fett

Coenzym Q10

kein Referenzwert

Bildet der Körper selbst, im Alter weniger. Kleine Mengen in Fleisch, Fisch, Nüssen und Ölen

Tipps für den Alltag

Zubereitung einer Gemüsepfanne mit Kichererbsen, Spinat und Curcuma.
Symbolbild · KI-generiert
  • Regelmässig essen: Drei ausgewogene Mahlzeiten verteilen die B-Vitamine über den Tag – der Körper speichert die meisten kaum.
  • Vollkorn und Hülsenfrüchte: Sie liefern mehrere B-Vitamine und Magnesium auf einmal.
  • Viel Grünes: Spinat, Salat oder Broccoli sind gute Folatquellen – schonend garen, denn Folat ist hitzeempfindlich.
  • Curcuma in der Küche: Mit etwas Öl und einer Prise schwarzem Pfeffer zubereiten, wie in der traditionellen Küche.
  • Pflanzlich essen: An Vitamin B12 denken – es steckt fast nur in tierischen Lebensmitteln.
  • Ruhe und Schlaf: Regelmässige Pausen, Bewegung an der frischen Luft und genügend Schlaf gehören zu einem gesunden Alltag.

Hinweis: Wer Blutverdünner einnimmt, Gallenbeschwerden hat, schwanger ist oder stillt, sollte Curcuma-Präparate nur nach Rücksprache mit der Ärztin oder dem Arzt einnehmen. Vitamin B6 sollte nicht über längere Zeit hoch dosiert werden – die empfohlene Tagesmenge eines Präparats nicht überschreiten. Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise.

Literatur

  1. Kennedy, D.O. (2016) B Vitamins and the Brain: Mechanisms, Dose and Efficacy – A Review. Nutrients, 8(2), 68.
  2. Hewlings, S.J. & Kalman, D.S. (2017) Curcumin: A Review of Its Effects on Human Health. Foods, 6(10), 92.
  3. Rizzo, G. et al. (2016) Vitamin B12 among Vegetarians: Status, Assessment and Supplementation. Nutrients, 8(12), 767.
  4. Porter, K. et al. (2016) Causes, Consequences and Public Health Implications of Low B-Vitamin Status in Ageing. Nutrients, 8(11), 725.
  5. Young, L.M. et al. (2019) A Systematic Review and Meta-Analysis of B Vitamin Supplementation on Depressive Symptoms, Anxiety, and Stress: Effects on Healthy and «At-Risk» Individuals. Nutrients, 11(9), 2232.
  6. Roda, M. et al. (2020) Nutritional Optic Neuropathies: State of the Art and Emerging Evidences. Nutrients, 12(9), 2653.
  7. Dehzad, M.J. et al. (2023) Antioxidant and anti-inflammatory effects of curcumin/turmeric supplementation in adults: A GRADE-assessed systematic review and dose–response meta-analysis of randomized controlled trials. Cytokine, 164, 156144.
  8. Cox, K.H.M., Pipingas, A. & Scholey, A.B. (2015) Investigation of the effects of solid lipid curcumin on cognition and mood in a healthy older population. Journal of Psychopharmacology, 29(5), 642–651.
  9. Cox, K.H.M. et al. (2020) Further Evidence of Benefits to Mood and Working Memory from Lipidated Curcumin in Healthy Older People: A 12-Week, Double-Blind, Placebo-Controlled, Partial Replication Study. Nutrients, 12(6), 1678.
  10. Lopresti, A.L. (2017) Curcumin for neuropsychiatric disorders: a review of in vitro, animal and human studies. Journal of Psychopharmacology, 31(3), 287–302.
  11. Yu, L. et al. (2025) Targeting cognitive aging with curcumin supplementation: A systematic review and meta-analysis. The Journal of Prevention of Alzheimer’s Disease, 12(8), 100248.
  12. Xu, Q. et al. (2025) Curcumin and multiple health outcomes: critical umbrella review of intervention meta-analyses. Frontiers in Pharmacology, 16, 1601204.
  13. Jäger, R. et al. (2014) Comparative absorption of curcumin formulations. Nutrition Journal, 13, 11.
  14. Boyle, N.B., Lawton, C. & Dye, L. (2017) The Effects of Magnesium Supplementation on Subjective Anxiety and Stress – A Systematic Review. Nutrients, 9(5), 429.
  15. Pouteau, E. et al. (2018) Superiority of magnesium and vitamin B6 over magnesium alone on severe stress in healthy adults with low magnesemia: A randomized, single-blind clinical trial. PLoS ONE, 13(12), e0208454.
  16. Hernández-Camacho, J.D. et al. (2018) Coenzyme Q10 Supplementation in Aging and Disease. Frontiers in Physiology, 9, 44.

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